Unsere Wanderung verläuft ab Hotel über den Rathausplatz. Dort folgen wir der Hans-Feur-Straße bis zum Festplatz, biegen links in die Mühlgasse ein und gehen weiter in Richtung Hotel Winzerhof.
Gegenüber dem Hotel Winzerhof beginnt der GEO-Weg Höllental. Auf einem Schotterweg folgen wir dem Höllentalbach leicht bergauf. Zunächst begleiten uns die Weinberge, bevor die Landschaft zunehmend felsiger und ursprünglicher wird.
Auf den Spuren der Erdgeschichte
Schon nach kurzer Zeit erreichen wir einen mächtigen Kalktuffblock mit einem Bildstock des heiligen Johannes Nepomuk. Der Felsblock erinnert an die gewaltigen Naturkräfte, die das Höllental geprägt haben.
Entlang des Weges erklären Informationstafeln die Entstehung der umliegenden Berge, verschiedene Gesteinsarten und die Geschichte des verheerenden Murenabgangs von 1986.
Besonders interessant sind die Einblicke in rund 245 Millionen Jahre Erdgeschichte. Auch Fossilien, die von längst vergangenen Lebensräumen erzählen, werden auf den Schautafeln vorgestellt.
Eine kleine Pause zwischen Felsen und Weinbergen
Unterwegs lädt eine Ruheinsel mit Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. Verschiedene Gesteinsarten aus der Umgebung können hier aus nächster Nähe betrachtet werden.
Weiter oben erfahren wir an einer Staumauer mehr über die sichtbaren Gesteinsschichten. Eine weitere Informationstafel beschäftigt sich mit den Fossilien der Region.
Hier endet unsere kurze geologische Entdeckungsreise. Wer nur den GEO-Weg erkunden möchte, kehrt auf demselben Weg nach Tramin zurück.
Unser Tipp: Planen Sie genügend Zeit für die Schautafeln ein. Gerade die Geschichte des Murenabgangs von 1986 macht deutlich, welche gewaltigen Kräfte in dieser scheinbar friedlichen Landschaft wirken.